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Du arbeitest in einem Unternehmen mit – zum Beispiel in einer Versicherung, einem Produktionsbetrieb, einem Spital, einem Logistikunternehmen, einer Bank oder einer Verwaltung. Du bearbeitest Aufträge und erledigst selbstständig Aufgaben, arbeitest in Projekten mit und übernimmst Verantwortung. Deine Lernfortschritte dokumentierst du mit Praxisaufträgen. Deine Berufsbildner:innen geben dir in Qualifikationsgesprächen regelmässig Rückmeldungen zu deinen Leistungen und Fortschritten. Zweimal pro Jahr erstellt ihr zusammen den Bildungsbericht. So weisst du immer, wo du stehst. Am Ende jedes Semesters wird deine Leistung mit einem betrieblichen Kompetenznachweis bewertet, der als Erfahrungsnote in dein Abschlusszeugnis einfliesst.
An 1 bis 2 Tagen pro Woche gehst du in die Berufsfachschule. Du entwickelst grundlegende berufliche Handlungskompetenzen und baust dein Wissen auf. Bei Aufgaben oder Tests zeigst du, was du gelernt hast. Deine Leistungen zählen als Erfahrungsnote im Abschlusszeugnis.
In den ÜK lernst du Grundfertigkeiten, die du in jeder kaufmännischen Branche brauchst. Du nimmst an mindestens 10 Kurstagen teil, davon sind einige als Selbstlernphase organisiert. Du machst 2 ÜK-Kompetenznachweise, in denen du dein Können unter Beweis stellst. Auch hier zählt deine Leistung fürs Abschlusszeugnis.
Im dritten Lehrjahr vertiefst du je nach Branche oder Interesse einen der Schwerpunkte Marketing, Finanzen, öffentliche Verwaltung oder Sprachen.
Du bist schulisch stark und hast weitergehende Ambitionen? Dann kannst du bereits während der Lehre die Berufsmaturität (BM1) absolvieren. Statt eineinhalb Tagen besuchst du an zwei Tagen die Berufsfachschule. Du vertiefst deine Kenntnisse in den kaufmännischen Kernfächern und erweiterst deine Allgemeinbildung. Mit dem Berufsmaturitätszeugnis kannst du prüfungsfrei an einer Fachhochschule studieren. Via Ergänzungsprüfung Passerelle kannst du sogar an einer Universität, einer Eidgenössischen Technischen Hochschule oder einer Pädagogischen Hochschule studieren.